Montag, 26. Mai 2014

State buoni se potete

Zum heutigen Gedenktag des heiligen Philipp Neri ein kleiner Filmtipp: State buoni se potete - Seid gut, wenn ihr könnt, oder "Himmel und Hölle" (die etwas seltsame Übersetzung des Filmtitels ins Deutsche). Dazu gibt es auch schöne Musik von Angelo Branduardi...


Mittwoch, 9. April 2014

Sehn wir uns nicht in dieser Welt...

So sehn wir uns in Bitterfeld. Diesen Spruch habe ich in der letzten Zeit fast jedes mal zu Gehör bekommen, wenn ich jemandem erzählte, wo ich von April bis August im Praktikum bin.
Im Februar habe ich mein Theologiestudium mit einem Prüfungsmarathon soweit abgeschlossen und hatte dann einen Monat etwas Zeit für mich. 
Nun bin ich schon seit über einer Woche in der Pfarrei Heilige Familie in Bitterfeld und habe viele gute erste Eindrücke sammeln können. Meine Aufgaben bestehen zur Zeit vor allem im Mitlaufen. So habe ich die Gelegenheit viele der Angebote und Gruppen der Pfarrei, ihre Gemeinden und Kirchen und auch die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter kennenzulernen. In den kommenden Wochen werden wir dann gemeinsam schauen, wo ich selbst Aufgaben übernehmen kann. Bis jetzt kann ich in Bitterfeld schon beim Küstern ganz gut mithelfen und natürlich hier und in allen anderen Kirchen auch ministrieren. Zudem kann ich mich in der Jugendband, die die Familiengottesdienste musikalisch gestaltet auch am Bass einbringen. 
Bis jetzt fühle ich mich also sehr wohl hier in Bitterfeld und bin auch schon von vielen Gemeindemitgliedern freudig willkommen geheißen worden. So freue ich mich auch auf die kommenden Wochen und Monate hier.
Blick vom Bitterfelder Bogen über die Stadt.
Die linke Kirche im Bild ist die katholische, die Hauptkirche der Pfarrei. 

Ein Blick in den Altarraum der Kirche.
Das Kreuz ist seit dem Passionssonntag verhangen,
im Hintergrund ein altes Fastentuch, welches in mehreren Darstellungen
gut zum Lesejahr passt.

Panorama über die Bitterfelder Altstadt, die Gotische und viel viel Wald.

PS: Ich habe übrigens noch keine Wildschweine gesehen ;)


Sonntag, 16. Februar 2014

Petition gegen Kindereuthanasie


Ich komme seit Monaten nicht mehr so recht zum bloggen, da ich mich intensiv auf die Abschlussprüfungen im Theologiestudium vorbereitet habe und nun mitten in diesen Examina stecke. Fünf von zwölf Prüfungen habe ich hinter mir und innerhalb der nächsten beiden Wochen folgt dann noch der Rest.
-> Diese Petition hier <- erschien mir dennoch sehr sehr wichtig und ich hoffe, dass sie viel Anklang findet und damit verbunden auch viele Unterschriften , am besten weit mehr, als die erhofften 200.000, bekommt.

Dienstag, 24. Dezember 2013

Das Licht der Weihnacht - das ewige Licht


Heute, an Heiligabend 2013 wäre meine liebe Oma 80 Jahre alt geworden. Früher hatten wir so am 24. Dezember immer neben der Bescherung und der Feier der Weihnacht einen weiteren schönen Grund zum Feiern und zur Freude. 
Seit 2007 ist das nun nicht mehr so und in jedem Jahr ist es schmerzlich, am Vormittag des Heiligen Abends zum Friedhof zu fahren, und Oma nun dort zu besuchen, für sie zu beten, und eine Kerze für sie anzuzünden.

Heute morgen bekam ich zudem die traurige Nachricht, dass der Onkel einer lieben Freundin nach schwerer Krankheit verstorben ist. Es sah schon in den letzten Wochen nicht gut aus und so hatte ich ihn auch immer wieder mit in das Gebet eingeschlossen. 

Auf dem Friedhof heute früh, als ich mit meiner Mutti für meine Oma betete, da habe ich auch diesen Onkel mit in das Gebet genommen. "Herr schenke den Verstorbenen die ewige Ruhe - und das ewige Licht leuchte ihnen... "

Das ewige Licht - In der Feier der Weihnacht gedenken wir der Geburt Christi. Im Dunkel der Nacht scheint uns ein Licht auf, es beginnt ganz klein und unscheinbar und wird doch immer heller und leuchtender. 
Dieses Geschehen war nicht nur vor 2000 Jahren, es ist auch heute. Licht und Dunkel sind in der Weihnacht wie mit einander verbunden. Die Geburt Jesu in der Krippe in Bethlehem war sicherlich menschlich gesehen keine Sternstunde, und doch brachte sie uns - bringt sie uns auch heute noch - so viel Licht und Geborgenheit. 

Gerade in den Stunden menschlicher Not und Trauer dürfen wir Christen wissen, dass das Dunkel nicht das Letzte ist. Wir wissen, dass Gott für uns Mensch geworden ist, geboren im Elend eines Viehstalles und doch sangen die Engel auf den Feldern das Gloria; doch kamen die Hirten und die Weisen und beteten an; und doch hat uns Christus die Erlösung und das ewige Leben gebracht. 
Geburt und Tod sind die Eckpfeiler menschlichen Lebens - dazwischen liegen die vielen Stunden des Glücks und der Freude aber auch des Leids und der Trauer; die Momente der Liebe und Geborgenheit, aber auch des Schmerzes und der Hoffnungslosigkeit. 
Oft liegen Licht und Dunkel nah beieinander, doch wir dürfen, gerade in dieser weihnachtlichen Zeit, gewiss sein, dass am Ende die österliche Freude der Auferstehung - das ewige Licht - Christus selbst auf uns wartet.

In diesem Sinne wünsche ich gnadenreiche Weihnachten und in aller Trauer um unsere Lieben den Blick auf die kleinen Lichter der Freude, des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, die die Finsternis erhellen. 

Freitag, 20. Dezember 2013

Der Engel trat bei ihr ein...

... und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.

Eine wunderbare Vertonung dieses so beeindruckenden Geschehens, der Menschwerdung Jesu, die wir heute im Evangelium hören. Komponiert vom "englischen Palestrina", William Byrd.


Montag, 16. Dezember 2013

Ein letztes mal in diesem Advent - Rorate

Heute Morgen haben wir im Seminar noch eine letzte Roratemesse in diesem Advent gefeiert. Da die Tage ab morgen, dem 17. Dezember, eine Woche vor dem Heiligen Abend, ja eine eigene Prägung haben, die vor allem durch die O-Antiphonen in den Vespern lebt, sich aber auch durch eigene vorgeschriebene Messtexte auszeichnet, ist es ja dann nicht mehr möglich, die Marienmesse im Advent zu feiern. 

Zum Abschied also von William Byrd: Rorate Caeli