Montag, 3. Oktober 2011

Zum Tag der Deutschen Einheit

...nach der Trennung eines Volkes, die nie hätte passieren dürfen, aus Gründen die nach wie vor unerträglich zu erläutern und unmöglich zu verstehen sind, ist vieles in Deutschland wieder zusammengewachsen, sind viele Wunden verheilt und trennende Gräben überwunden. Ost und West dürfen wieder ein Volk sein und gemeinsam in der freiheitlichen Welt leben.
Aber es gibt immernoch schmerzhafte Narben und teils auch klaffende Wunden. Nicht immer sind die beiden deutschen Häften, die eigentlich eins sein sollten, wirklich eine Einheit. Viele Probleme sind auch 20 Jahre nach der Zusammenführung von BRD und DDR noch zu beheben und zu lösen. Sonst gäbe es wohl kaum solch verheerende Wahlergebnisse mit rechten und linken Parteien in Größenordnungen, von denen inzwischen andere demokratische Parteien nur noch träumen können, von Parteien, die Ideen und Gedanken glorifizieren, die unmenschlich, widerwärtig und verfassungswidrig sind, Ideen, die schlussendlich erst zur so schmerzhaften Spaltung eines Volkes in zwei "Klassenfeinde" geführt haben.

Und doch, auch trotz der Probleme und Unstimmigkeiten, ist es ein Grund zum Danken und auch weiterhin für einen gesunden Prozess der Einigwerdung des Deutschen Volkes zu beten. 

Auf dieses eine Volk mit seinen Höhen und Tiefen, Stärken und Schwächen, Narben, Wunden und verheilten Gliedern, auf seine Einigkeit in der Vielfalt nun ein wenig Haydns Kaiserquartett =)


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