Sonntag, 6. November 2011

Bildungsfahrt nach Krakau

Vor gut einer Woche war ich mit dem PSE auf Bildungsfahrt in Krakau und hatte ja schon angekündigt, ein bissel was zu schreiben, was ich nun, nach einer anstrengenden Woche und einem weiteren schönen WE in Zeitz (meiner Ausbildungspfarrei, in die ich zwei Wochenenden pro Semester geschickt werde).
Nachdem wir den gesamten Freitag auf der Autobahn zwischen Erfurt und Krakau zugebracht haben, machten einige von uns noch einen kleinen Ausflug ins polnische Nachtleben. Schon der erste nächtliche Eindruck zeigte, dass Krakau wirklich eine sehr schöne Stadt ist die viel zu bieten hat.
Am Samstag ging es dann nach dem Frühstück im Seminar zum Barmherzigkeitszentrum, dem Kloster von Schwester Faustina, und dem nahegelegenen Zentrum Johannes Pauls II, auf dem Grundstück einer alten Sodafabrik, in dem der junge Karol Wojtyła gearbeitet hat und heute eine großes Wallfahrtszentrum entsteht. Nachdem wir dort bei der alten Grabpalte mit einer Blutreliquie des alten Papstes gebetet haben, feierten wir im Barmherzigkeitskloster "nebenan" die Heilige Messe. (die Grabplatte wurde aus dem Petersdom nach Krakau überführt, nachdem der Leichnam Johannes Pauls II. anlässlich seiner Seligsprechung Anfang Mai umgebetet worden ist).

Nach der Feier des Messopfers ging es zurück ins Priesterseminar zum Mittagessen und anschließend gaben uns zwei Jesuiten-Scholastiker eine Stadtführung durch die Altstadt Krakaus einschließlich des Wawels. Abends wurden wir dann vom Regens zum Essen eingeladen und saßen so gemütlich in einer urigen Brauerei noch einige Zeit zusammen.

Am Sonntag machten wir uns dann auf den Spuren des seligen Pontifex' auf in seinen Geburtsort Wadowice, wo wir in mit der Gemeinde das Hochamt feierten und dann im Pfarrhaus eine Ausstellung über das Leben Wojtyłas besuchten.
Den Nachmittag des Sonntags prägte das gemeinsame Kreuzweggebet und anschließend der freie Abend, an dem wir Krakau noch ein bisschen erleben konnten.
Am Montag ging es dann der Messe mit den Krakauer Seminaristen und dem Frühstück wieder los in Richtung Deutschland. Die für halb 9 geplante Abfahrt musste etwas nach hinten korrigiert werden, da unser Bus über Nacht einen platten Reifen bekommen hatte und so erst ein Rad gewechselt werden musste. 
Zum etwas verspäteten Mittagessen waren wir dann bei Bischof Wolfgang in Görlitz eingeladen, dem wir dabei gleich noch zum Namenstag gratulieren konnten. Ein schöner Abschluss für unsere Bildungsfahrt, die ja noch vom alten Regens initiiert wurde.

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