Montag, 19. Dezember 2011

Kurztrip nach Wien

Von Mittwoch Nachmittag bis heute Morgen war ich mal wieder in Wien unterwegs. Anlass war eine letzte Prüfung, die ich eigentlich schon im Oktober ablegen wollte, was allerdings aus terminlichen Gründen nicht geklappt hat. So habe ich den Prüfungstermin am Freitag wahrgenommen und die Gelegenheit auch noch für ein paar Tage Wien-Superkurzurlaub genutzt. 
Es war wie immer schön, mal wieder nach Wien zu kommen, dieses mal vor allem auch, weil ich noch einen Freund aus meinem Semester hier an der Erfurter theologischen Fakultät mitgenommen habe. Wir haben zusammen mit den beiden Wiener Freijahrsstudenten unseres Seminars einiges unternommen und waren viel unterwegs. So waren wir am Samstag mit P. Sebastian aus dem Schottenstift in Trausdorf im Burgenland zu einer Primiz. Es war eine sehr schöne Feier der ersten Heiligen Messe des vor einer Woche geweihten Neupriesters. Spannend war es vor allem, da die Liturgie in deutsch und kroatisch gefeiert wurde und wir auch direkt zum ministrieren als Thurifer eingeteilt wurden.
Nach der Messe und dem Primizsegen wurden wir dann noch zur Festtafel eingeladen. Es gab das typisch burgenländische Hochzeitsmahl, gefühlte 20 Gänge, von Vorsuppen, über Tafelspitz, Wiener Schnitzel bis hin zu den Mehlspeisen. Gott sei Dank wiesen uns vor dem Essen zwei Priester ein, dass die Karte nicht etwa eine Auswahl anpries, sondern lediglich die Reihenfolge der Gänge. So aßen wir von allem was und waren schon ziemlich bald übersatt. "Esst reichlich, das ehrt die Gastgeber" war die Antwort auf unsere satten Gesichter schon nach der Hälfte der Hauptgänge.
Nachdem wir das Mahl ohne zu Platzen überlebt haben, fuhren wir noch kurz mit Pater Sebastian an den Neusiedler See. Am Samstag Abend fuhren wir dann (mit einigen technischen Problemen durch eine leere Schlüssel-Baterie und die komische elektronische Wegfahrsperre) ins Weinviertel zu Pater Sebastian auf die Pfarre und hatten dort noch einen gemütlichen Abend beim Heurigen.

Die anderen Tage verbrachten wir größtenteils im ersten Bezirk Wiens, damit Benjamin möglichst viel vom Wiener Leben mitbekommen konnte. Am Donnerstagabend hatte ich ein ziemlich großes Finderglück und sah einen 100Euro-Schein auf der Straße liegen, sodass ich Sebastian, Johannes und Benjamin gleich noch zum Essen (zu dem wir eh gerade unterwegs waren) eingeladen habe. Die Prüfung am Freitag verlief ebenso glücklich, sodass es insgesamt wunderschöne Tage waren.  


ein wahres Schnäppchen


Shoppen beim Meinl

Andacht im Dom


das Kaffeehaus-Leben...
der Neupriester Thorsten Matthias Carich,
schräg hinter ihm sein Primizprediger: P. Sebastian
(Foto: http://kurier.at/nachrichten/burgenland/4478292-ein-kaplan-mit-starken-muskeln.php)
nach der Primiz am Neusiedler-See

im Pfarrhaus in Enzersfeld 
nach der Vorabendmesse ging es zum Heurigen



Sonntagsspaziergang mit Pater Maurus

die Ruprechtskirche war leider verschlossen



1 Kommentar:

sacerdos viennensis hat gesagt…

Ich bin sicher schon 5x vor verschlossener Tür gestanden, bis ich erfolgreich war.
http://sacerdos-viennensis.blogspot.com/2011/12/ein-kleiner-trost.html
herzlichen Gruß