Freitag, 6. Januar 2012

Epiphanie und die universale Kirche

Heute ist das Hochfest der Erscheinung des Herrn, oder auch das Dreikönigsfest. Das Fest ist der erste Beleg für die Universalität der Heilsbotschaft Christi. Nicht nur die Hirten aus dem Volk Israel kommen zur Krippe und beten Ihn an, Christus bringt das Heil in alle Welt und für alle Völker. So kommen die Weisen aus dem Morgenland, sie stehen symbolisch für die Völker der Welt.

Ein beliebter Brauch zu diesem Festtag ist das Sternsingen und so ziehen heute auch in meiner Heimat Sachsen-Anhalt, wo heute Feiertag ist, die kleinen Könige von Haus zu Haus und bringen den Segen in die Familien. So kommt auch heute noch, 2000 Jahre nach der Geburt Christi, das Heil in die ganze Welt.

Das Heil Christi ist für alle da, das ist ein Anspruch, dem sich auch die Kirche immer wieder neu stellen muss. Wir dürfen uns nicht hinter den Mauern unserer Kirchen verstecken; wichtig ist, dass wir auch nach außen für unseren Glauben einstehen und erkennbar sind. Vor 2000 Jahren warb der Stern über Bethlehem für Christus und lies sein Licht aufstrahlen. Heute sind wir die Sterne der Kirche - lassen wir Sein Licht erstrahlen. 
Dieses Licht verliert auch in den dunkelsten Ecken der Welt, den ärmsten Gebieten der Erde seine Leuchtkraft nicht - dafür sammeln heute und in den nächsten Tagen die Sternsinger Geld, um Kindern in Not und Armut ein kinderwürdiges Leben zu ermöglichen.

die Anbetung der Könige - ein Fenster aus Stift Klosterneuburg

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