Samstag, 25. Februar 2012

Päpstliches Gezwitscher zur Fastenzeit

Schauspieler, Politiker und „normale“ Menschen benützen täglich die Dienste von Twitter. Auch der Papst wird diese Kommunikationstechnologie bald anwenden. Das kündigte der vatikanische Medienbischof, Claudio Maria Celli, gegenüber Radio Vatikan an. Bereits seit Donnerstag gibt es jeden Tag eine Kurznachricht – also „tweet“, wie es im Technikjargon heißt – zur Fastenzeit. Doch neben den 40 „Tweets“ sollen nun auch die Angelus-Texte sowie die wichtigsten Papst-Ansprachen „getwittert“ werden, berichtet Erzbischof Celli.


„Wir müssen noch das genaue Datum festlegen. Der Heilige Vater hat aber bereits zugesagt, und ich denke deshalb, dass wir wirklich sehr bald starten können. Durch die Tweets kann der Papst sicherlich noch mehr Menschen erreichen. Auch zeigt Benedikt XVI. damit, dass er die neuen Technologien schätzt.“


Twitter bedeutet auf Deutsch „Gezwitscher“; es handelt sich um Kurznachrichten, die auf jedem Handy lesbar sind und die die Größe einer SMS haben. TV-Stars oder Prominente aus der Welt des Sport benutzen diese Mitteilungsform zum Beispiel, um ihre Fans auf ihre Tätigkeiten aufmerksam zu machen. Dazu Erzbischof Celli:


„Der Wunsch des Papstes ist es, bei den Menschen der heutigen Zeit zu sein und ihnen die Botschaft Jesu verständlich zu machen. Diese Botschaft Jesu ist ja zu jeder Zeit und für alle immer ein wahrer Lichtblick.“


Wer Lust auf die Fasten-Tweets von Papst Benedikt XVI. hat, findet diese bei Twitter unter dem Stichwort „P@Pope2YouVatican“. Die Kurznachrichten erscheinen auf fünf verschiedenen Sprachen, darunter auch auf Deutsch.



(Text-Quelle: Radio Vatikan)

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