Dienstag, 14. August 2012

Sich für andere hingeben...

... das ist es, was den Kapuzinerpater Maximilian Maria Kolbe im KZ Auschwitz zu einem Heiligen gemacht hat. In höchster Todesnot sprang er für einen Familienvater ein und ging an dessen Stelle in den Hungerbunker. Dort betete er noch mit seinen Leidensgenossen und spendete ihnen Trost. Mit drei anderen Verurteilten wurde er am 14. August 1941 durch eine Giftspritze hingerichtet und dann im Krematorium verbrannt.
Der Familienvater für den er sich hingab überlebte das KZ und starb erst 1995 in hohem Alter. 1971, 30 Jahre nach dem Martyrium, sprach Papst Paul VI. Maximilian Kolbe selig und der selige Johannes Paul II. sprach ihn 1982 heilig. 

Ich denke, der Heilige ist ein leuchtendes Vorbild für die Selbsthingabe, durch die uns Gott selbst durch Christi Tod am Kreuz erlöst hat. Auch ist dieses Martyrium nur auf dem Hintergrund der Hoffnung zu verstehen, die uns Christen auf den Himmel verweist und letztlich alles irdische übersteigt. Eine Hoffnung, die in Christus begründet, niemals sterben kann, die ganz im Gegenteil lebensstiftend ist und höchste Gnade schenkt.

Allen, die den heiligen Märtyrer P. Maximilian Maria Kolbe zum Namenspatron haben, Gottes Segen und damit verbunden die feste Hoffnung, die auch den Heiligen bis in den Tod hinein getragen und gestärkt hat. Vor allem natürlich meinem Firmpaten, dessen Firmpatron der heilige Maximilian ist =)

(Bildquelle)

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