Freitag, 12. Oktober 2012

Jahr des Glaubens

Gestern hat Papst Benedikt XVI. in Rom das Jahr des Glaubens eröffnet. Bis zum 24. November des nächsten Jahres sollen in diesem Jahr die Impulse des 2. Vatikanischen Konzils, dessen Eröffnung sich gestern zum 50. mal jährte, bedacht werden. Vor allem aber soll es den Glauben der katholischen Christenheit stärken und ihr im Geiste der Neuevangelisierung neue Strahlkraft schenken.
Ich denke, dass dieser missionarische Charakter dieses Jahres des Glaubens gerade in Europa und vor allem hier in Deutschland von enormer Bedeutung sein wird. Papst Benedikt hat uns so mit dem Jahr des Glaubens einen Anlass geschenkt, unser eigenes Tun neu zu bedenken. 
Die Kirche kann Christus nicht glaubwürdig verkünden, wenn schon ihre Glieder, die Christen, sich nicht mehr nach seinem Wort und Handeln richten und Ihn durch ihr Tun nicht mehr in die Welt hineintragen. 
Glaube ist keine Privatsache! Schon in den kleinen alltäglichen Geschehnissen ist es sehr wohl von Bedeutung, ob ich an Gott, den Dreieinen, glaube oder nicht. Es ist eben nicht möglich, Christ sein zu wollen, aber nicht dem entsprechend zu leben. Christus will uns im Glauben ganz in Anspruch nehmen! Unser ganzes Leben soll sich an Ihm ausrichten. Dann erhalten wir auch die Freiheit. Im Leben nach den Weisungen Christi schenkt er uns die Freiheit der Kinder Gottes, befreit uns von unserer Schuld und spendet uns die göttliche Gnade.

Es ist dieses Jahr des Glaubens eine schöne Möglichkeit, sich wieder neu auf den uns liebenden Gott auszurichten. Neu auf Ihn zu schauen. Im Empfang der Sakramente, vor allem der Beichte, uns von Ihm auf Ihn hin frei machen zu lassen. In dieser Freiheit können wir auch wieder neu in unserem Glauben anziehend wirken, andere für Christus begeistern.

Danke lieber Papst Benedikt, für dieses Jahr des Glaubens und die tollen Möglichkeiten, die du uns damit schenkst!

Papst Benedikt XVI. bei der Feier der Eröffnung des Jahres des Glaubens

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