Samstag, 2. Februar 2013

Lumen ad revelationem gentium...

Als bekennender werdender Kunst-Messi muss ich natürlich auch etwas zum heutigen Festtag der Darstellung des Herrn posten. Ich mag dieses Fest sowieso schon sehr, wegen seiner Texte (das Nunc Dimittis ist wirklich ganz wunderschön...) und Riten.
Da Christus das Licht ist, dass die Völker der Welt erleuchten will, segnen wir jedes Jahr zu diesem Fest die Kerzen und im Seminar machen wir dann eine kleine Miniprozession vom Foyer in die Kapelle. (Ich liebe ja alle diese wunderbaren sinnenfälligen alten Lichtriten...)

In der Kunst ist die Begegnung des greisen Simeon und der Prophetin Hanna mit der heiligen Familie im Tempel natürlich auch oft bedacht worden. Ich will mich da heute mal auf den großartigen Rembrandt van Rijn (1606 - 1669) beschränken.

Von Rembrandt, finde ich, kann man auch als Fotograph viel lernen. Ganz deutlich zeigt er mit Licht, Schatten und Dunkelheit, worum es im Bild geht, worauf er aufmerksam machen will. Selbst wenn das beim Fotographieren selbst manchmal etwas schwierig ist, solch eine Konstellation herzustellen, ist es doch in einer Nachbearbeitung ziemlich gut machbar. Da werd ich wohl noch viel probieren müssen ;)

Nun aber die versprochenen Bilder zum Feste. Viermal Darstellung des Herrn. Vier Sichtweisen auf das, was uns das Evangelium verkündet... 

Lumen ad revelationem gentium et gloriam plebis tuae Israel.
Ein Licht das die Heiden erleuchtet und Herrlichkeit für dein Volk Israel.

Die Lobpreisung Simeons (von 1631)

 Darstellung im Tempel (um 1639)

Darstellung im Tempel (um 1654)

Simeon und Hanna erkennen den Herrn in Jesus (1627)
                                                           

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